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Samstag, 11. November 2006
Heise meldet: Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble am gestrigen Donnerstag grünes Licht für das umstrittene Programm zur Stärkung der Inneren Sicherheit gegeben. Ausgerüstet mit insgesamt 132 Millionen Euro will der CDU-Politiker nun etwa terroristische Bestrebungen durch eine schärfere Überwachung von Online-Foren besser bekämpfen. zur Meldung
Sonntag, 5. November 2006
Greenpeace meldet: "Kann Bayer den Server blockieren?", fragt ein Marktaktivist von
Greenpeace. Bayer kann. Der Agrar-Konzern ließ am Abend des 30. Oktober
ohne rechtliche Handhabe die Internetseite des
Greenpeace-EinkaufsNetzes sperren. Der Grund: Hunderte Marktaktivisten
hatten tagsüber Protestmails über www.einkaufsnetz.org verschickt und
den Konzern aufgefordert, aus dem Geschäft mit Gen-Reis auszusteigen.
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Freitag, 27. Oktober 2006
Heise meldet:
Die Fraktionen von CDU/CSU und SPD im Bundestag wollen Ängste von Verbrauchern vor RFID
ernst nehmen, halten das Einschreiten des Gesetzgebers aber derzeit
nicht für erforderlich. "Wir werden uns an keiner Panikmache
beteiligen, die die Befürchtungen von Bürgern vor Überwachung oder gar
Datenspionage unter dem Deckmantel des Fortschritts schürt", erklärte
die CDU-Innenpolitikerin Beatrix Phillip bei der Beratung eines Antrags
(PDF-Datei) der FDP-Fraktion zur Datenschutzsicherung bei der Warenetikettierung mit Funkchips.
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Freitag, 27. Oktober 2006
Heise meldet: Auf ihrer 72. Bundeskonferenz haben die Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder in Naumburg eine Entschließung verabschiedet, die etliche Details der geplanten Anti-Terror-Datei
kritisiert, weil sie verfassungsrechtliche Grundlagen ignoriere.
Grundsätzlich erkennen die Datenschützer zwar die Notwendigkeit, der Bedrohung durch den internationalen Terrorismus zu begegnen, doch mahnen sie ein verfassungsrechtliches Vorgehen an.
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Freitag, 27. Oktober 2006
Heise meldet:
Das am gestrigen Donnerstag im Haushaltsausschuss des Bundestags vorgestellte Programm zur Stärkung der inneren Sicherheit
stößt auf Kritik. Bereits in der Ausschusssitzung hatte der
Haushaltsexperte der Grünen das "Hauruck-Verfahren" bemängelt, mit dem
Bundesinnenminister Schäuble Geld für Maßnahmen verlange, für die es
noch keine gesetzliche Grundlage gebe. Im Streit um das 132 Millionen
Euro teure Sicherheitsprogramm hatten die Haushaltsexperten die
Abstimmung über diesen Ausgabepunkt auf den 9. November verschoben.
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Freitag, 27. Oktober 2006
Heise meldet: In ihrer Gegenäußerung (PDF-Datei) zur Stellungnahme des Bundesrates zum Entwurf für ein Telemediengesetz
(TMG) befürwortet die Bundesregierung die Forderung der Länder, dass
Anbieter von Tele- und Mediendiensten auch für Präventionszwecke
Bestands- und Nutzungsdaten herausrücken sollen. Zur ganzen Meldung
Donnerstag, 26. Oktober 2006
Heise meldet: Bei der Strafverfolgung im Internet spielt eine Zahl mit bis zu 12
Ziffern eine entscheidende Rolle: Die IP-Adresse, mit deren Hilfe die
Daten im Netz an bestimmte Rechner geschickt werden, sind für die
Verfolger von Rechtsverstößen im Internet oft der einzige Hinweis auf
die Identität vermeintlicher Gesetzesbrecher. Kein immer verlässlicher,
wie jetzt eine unbescholtene Farmer-Familie in den USA bitter erfahren
musste. Denn plötzlich stand eine Einsatztruppe der Polizei mit
Basketball-Star Shaquille O'Neal (Miami Heat) auf der Matte,
durchsuchte das Haus der Familie in Gretna (US-Bundesstaat Virginia)
und beschlagnahmte Computer, DVDs und Videos. Der Verdacht: Besitz von
Kinderpornografie.
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Samstag, 14. Oktober 2006
heise meldet: Am ungarischen Flughafen in Debrecen hat die Regierung mit dem Test
eines neuen Überwachungssystems begonnen. Fluggäste sollen mit Kameras
und RFID-Chips, die sich entweder in Armbändern oder im Boarding-Pass
befinden, überwacht werden. Die RFID-Chips können von Datenlesegeräten
aus 10 bis 20 Metern Entfernung gelesen werden. In Verbindung mit
Panorama-Überwachungskameras ließe sich somit die Position der
Passagiere auf einen Meter genau bestimmen. Zur ganzen Meldung
Samstag, 14. Oktober 2006
heise meldet:
Die US-Kongressuntersuchung darüber, wie die HP-Managerin Patricia Dunn
Mitarbeiter anscheinend per E-Mail bespitzelt hat, prägte für solche
Objekte nicht nur den Namen Patty-Mail, sondern warf auch einiges Licht auf die verwendeten Techniken. Der von HP beschäftigte E-Mail-Verfolgungsdienst readnotify.com,
nach eigener Klassifikation ein E-Mail- Verfolgungs-, Zertifizierungs-
und Sicherheitsdienst, offeriert seinen Kunden, E-Mails und bestimmte
Office-Dokumente in Mail-Anhängen unsichtbar für die Empfänger
nachzuverfolgen. In der Konsequenz erhält der Absender eine Nachricht
per E-Mail oder SMS, sobald der Empfänger die markierte Mail
beziehungsweise das darangehängte Dokument geöffnet hat. Laut Anbieter
werden so Informationen zugänglich, wann und unter welcher IP-Adresse
der Empfänger die Mail geöffnet hat, wie lange er sie zum Lesen
geöffnet hatte, welche URL er darin angeklickt und an wen er die
Botschaft eventuell weitergeleitet hat. Befragt über den Einsatz seiner
Dienste durch HP erklärte Readnotify-Chef Chris Drake, dies sei ein vollkommen normaler und wirkungsvoller Gebrauch der angebotenen Technik.
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