silicon.de meldet:
Unter den Beschwerdeführern seien viele Journalisten, die um ihre
anonymen Informanten fürchten. Auch Ärzte, Rechtsanwälte,
Unternehmensberater, Suchthelfer und Psychotherapeuten sähen die
Vertraulichkeit als Grundlage ihrer Tätigkeit in Gefahr. Selbst
Seelsorger und Geistliche wollen gegen die Vorratsdatenspeicherung
klagen.
Der Berliner Rechtsanwalt Meinhard Starostik - der die
Vertretung vor dem Verfassungsgericht übernehmen will - sprach von
"waschkörbeweise eingehenden Vollmachten". Die Vollmachten seien
"derzeit vor allem politische Willensbekundungen der künftigen
Beschwerdeführer", so der Anwalt.
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